Starkbierfest
17. April 2026 - 17. April 2026
Über dieses Volksfest
In der bayerischen Landeshauptstadt gilt die Fastenzeit traditionell als „fünfte Jahreszeit“, in der das Starkbierfest in München 2026 die urige und gemütliche Seite der Isarmetropole feiert. Entstanden ist dieser weltberühmte Brauch bereits im 17. Jahrhundert durch die Paulaner-Mönche, die während der kargen Fastenwochen ein besonders nahrhaftes, flüssiges Brot benötigten. Gemäß der alten Klosterregel, nach der Flüssiges das Fasten nicht bricht, brauten sie ein gehaltvolles, stammwürze- und alkoholreiches Doppelbockbier. Aus dieser Tradition entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein fester Bestandteil des Münchner Festkalenders, der alljährlich im Frühjahr – üblicherweise im Zeitraum zwischen Februar und März – in zahlreichen geschichtsträchtigen Wirtshäusern und Brauereikellern der Stadt zelebriert wird.
Als traditioneller Auftakt der Feierlichkeiten dient alljährlich die weithin bekannte Salvator-Probe auf dem Nockherberg, bei der das sogenannte Politiker-Derblecken im Mittelpunkt steht. Ein profilierter Kabarettist nimmt in der Rolle des Fastenredners die anwesende Prominenz aus Politik und Gesellschaft humorvoll und scharfzüngig aufs Korn – im Jahr 2026 trat hierfür erstmals Stephan Zinner ans Rednerpult, der die Nachfolge von Maxi Schafroth antrat. Nach diesem offiziellen Startschuss öffnet der Paulaner am Nockherberg seine Pforten für das breite Publikum, das sich bei süffigem Paulaner Salvator und deftigen bayerischen Spezialitäten wie Schweinshaxe, Knödeln oder Obazda vergnügt. Doch nicht nur dort wird die Starkbierzeit gefeiert. Auch in anderen renommierten Häusern wie dem Löwenbräukeller, wo der kräftige Triumphator ausgeschenkt wird, dem Augustiner-Keller mit dem legendären Maximator oder dem Hofbräukeller mit dem dunklen Delicator herrscht ein reges Treiben. Zudem steuert die Giesinger Brauerei mit dem Innovator ein modernes, handwerklich gebrautes Starkbier zu den Festlichkeiten bei.